Donnerstag, August 11, 2022
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Tag: Arbeitsmarkt

Studie: Berufstätige Frauen sind die großen Verlierer der Corona-Krise

Mainz (ots) - Berufstätige Frauen sind durch die Corona-Krise stärker betroffen und belastet als Männer: Homeoffice mit gleichzeitigem Homeschooling, Minusstunden für wochenlange Kleinkinder-Betreuung oder Überstunden in den systemrelevanten, aber schlecht bezahlten Berufen. Was als Ungleichheit der Geschlechter in der Krise immer mal thematisiert wird, beweist nun die repräsentative Studie "Mitarbeiterfocus Deutschland" des Mainzer Marktforschungs- und Beratungsunternehmens 2HMforum. Im Zuge der Corona-Pandemie hat 2HMforum. in der ersten Maihälfte 2020 eine Sondererhebung unter insgesamt 1.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten durch. Abgefragt wurde vor allem der Einfluss der Krise auf die Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer - und wie der Arbeitsalltag sich verändert hat. Das Ergebnis: 51 Prozent der Frauen geben bei der Befragung an, dass ihr Arbeitsalltag stark von der Corona-Pandemie betroffen sei - durch Kurzarbeit, Gehaltseinbußen, Budgetkürzungen, Ängste, Beförderungsstopps, die Verschlechterung der Geschäftslage, durch neues Arbeiten im Homeoffice und gleichzeitige Kinderbetreuung, etc. Bei den Männern sind es hingegen 44 Prozent. Finanzielle Nachteile Dass "Frauenberufe" wie Kassiererinnen und Krankenpflegerinnen gering bezahlt sind, obgleich sie in der Krise als systemrelevant und als enorm wichtig erachtet werden, ist bekannt. Die Studie offenbart zudem: Quer durch alle Branchen haben berufstätige Frauen durch die Krise zusätzliche finanzielle Nachteile. Sie sind wesentlich stärker von Lohnkürzungen und Kurzarbeit betroffen als Männer. 71 Prozent der weiblichen Beschäftigten - und nur 66 Prozent der Männer - geben an, in Unternehmen, in denen die Maßnahme "Kurzarbeit" durchgesetzt oder geplant wurde, auch davon betroffen zu sein. Bei der Maßnahme "Gehalts- oder Lohnkürzungen" sagen 62 Prozent der Frauen, sie seien betroffen - aber nur 51 Prozent der Männer. "Der Blick in die Zukunft gestaltet sich für weibliche Beschäftigte eher düster", analysiert Dr. Frederik Meyer,...

Corona-Pandemie und Arbeitsmarktpolitik / Wachstumsimpulse für mehr Beschäftigung

Berlin (ots) - Aktuell geht jeder fünfte Fall von Arbeitslosigkeit auf das Konto der Corona-Pandemie. Tendenz weiter steigend. Die drastisch steigenden Ausgaben der Sozialkassen drohen durch Beitragssteigerungen den Arbeitsmarkt zusätzlich zu belasten. Diese Gefahr sieht auch eine große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger. Laut einer aktuellen Civey-Umfrage (http://link.mediaoutreach.meltwater. com/ls/click?upn=A-2Fi-2FVVp-2B-2FgJrcqF5n7MUv-2BaidF8yq6bErgaxhnq8psbQzmlmvfpFk msvSR2BpD1ht6mF_r5rOVA-2FnFnbzUEN99GXvs2-2F3Kt-2Bit5H-2B9DwcYCMZL-2BG-2F6Keo78ou Tvfunbzpss4c38ta5xsDwMTM-2FxZuh9g91u4rgu0q2hacwyRqVUF4yuyBZWUc0qXdWfePdIZACdmPW2 eqAXMjlCnVj62XGIO1VjOtAZbt9RlUunQkTG9EIPTivQVgpXn1cin9m-2ByNQ-2B4jA9XHevMRdU8Lqp 4a7A2LtCCrw2ZAyPYwNaPsdsjWLtlxDFPf3qeX6x7uF5UJGm6fU-2BRC1H1DExmXtCd-2FTJCdF9UumR zOaVwkkZREZ7V3nhtD-2F6eNvvmHzJkcy9rntH2r3rQ-2BEe8ENztL9lQbzr8HPX7txjGUs0H8DDSiRE f-2Bgr8jHWb2IHk9-2FhjEPviFPSaXWguspr1iqlKBG21U-2B68Z4A-3D-3D) halten 62 Prozent steigende Lohnnebenkosten für gefährlich, während nur 21 Prozent steigende Lohnnebenkosten für ungefährlich halten. Damit aus der aktuellen Krise kein verfestigtes Arbeitsmarktproblem wird, fordert die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) eine wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik. Das Ziel ist ein Neustart am Arbeitsmarkt, der mit Wachstumsimpulsen neue Jobs schafft und vorhanden Arbeitsplätze sichert. Was jetzt zu tun ist: - Ein weiterer Anstieg der Lohnnebenkosten muss verhindert werden. Das gilt sowohl für die Arbeitslosenversicherung, als auch für die Rentenversicherung. Durch die Wiedereinsetzung des Nachholfaktors in der Rentenversicherung würden die krisenbedingten Belastungen gerechter verteilt und die Beitragszahler nicht länger einseitig belastet. - Die Kapitalausstattung der Unternehmen muss gestärkt werden, zum Beispiel durch eine Ausweitung der Verlustvor- und -rückverrechnung. - Die internationale Wettbewerbsfähigkeit muss verbessert werden. Dazu ist unter anderem ein wettbewerbsfähigeres Steuer- und Abgabensystem nötig. - Unnötige Bürokratie muss abgebaut werden. Gleichzeitig müssen Investitionen durch eine schnellere Verwaltung erleichtert werden. - Die Exportnation Deutschland ist auf fairen und freien Handel angewiesen. Der muss mit europäischen Abkommen ausgebaut und vorangebracht werden. Der Geschäftsführer der INSM, Hubertus Pellengahr , fordert von der Bundesregierung einen Neustart ihrer Arbeitsmarktpolitik: "Jetzt muss alles getan werden, was neue Arbeitsplätze schafft und alles unterlassen werden, was vorhandene...

„Was nun, Frau Merkel?“ im ZDF / Fragen an die Bundeskanzlerin

Mainz (ots) - Mehrwertsteuersenkung, Kinderbonus, Hilfen für Kommunen - die Große Koalition hat ein Milliardenpaket geschnürt, um in der Coronakrise die Wirtschaft anzukurbeln: 130 Milliarden Euro. Wie nachhaltig kann das sein? Wer profitiert davon? Und welche Folgen hat die Coronakrise darüber hinaus für Deutschland? Wie will die Kanzlerin das verlorene Vertrauen in Europa wieder herstellen? In "Was nun, Frau Merkel?" stellt sich die Bundeskanzlerin den Fragen von ZDF-Chefredakteur Peter Frey und der stellvertretenden ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten zum beschlossenen Konjunkturpaket - am Donnerstag, 4. Juni 2020, ab 19.20 Uhr im ZDF. Ansprechpartner: Thomas Hagedorn, Telefon: 06131 - 70-13802; Presse-Desk, Telefon: 06131 - 70-12108, pressedesk@zdf.de Fotos sind ab Donnerstag, 4. Juni 2020, 19.00 Uhr, erhältlich unter https://presseportal.zdf.de/presse/wasnun Sendungsseite in der ZDFmediathek: https://wasnun.zdf.de https://heute.de https://twitter.com/zdfheute https://twitter.com/ZDFpresse Pressekontakt: ZDF Presse und Information Telefon: +49-6131-70-12121 Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/7840/4614316 OTS: ZDF Original-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuell

Corona-Pandemie und Arbeitsmarktpolitik / Wachstumsimpulse für mehr Beschäftigung

Berlin (ots) - Aktuell geht jeder fünfte Fall von Arbeitslosigkeit auf das Konto der Corona-Pandemie. Tendenz weiter steigend. Die drastisch steigenden Ausgaben der Sozialkassen drohen durch Beitragssteigerungen den Arbeitsmarkt zusätzlich zu belasten. Diese Gefahr sieht auch eine große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger. Laut einer aktuellen Civey-Umfrage (http://link.mediaoutreach.meltwater. com/ls/click?upn=A-2Fi-2FVVp-2B-2FgJrcqF5n7MUv-2BaidF8yq6bErgaxhnq8psbQzmlmvfpFk msvSR2BpD1ht6mF_r5rOVA-2FnFnbzUEN99GXvs2-2F3Kt-2Bit5H-2B9DwcYCMZL-2BG-2F6Keo78ou Tvfunbzpss4c38ta5xsDwMTM-2FxZuh9g91u4rgu0q2hacwyRqVUF4yuyBZWUc0qXdWfePdIZACdmPW2 eqAXMjlCnVj62XGIO1VjOtAZbt9RlUunQkTG9EIPTivQVgpXn1cin9m-2ByNQ-2B4jA9XHevMRdU8Lqp 4a7A2LtCCrw2ZAyPYwNaPsdsjWLtlxDFPf3qeX6x7uF5UJGm6fU-2BRC1H1DExmXtCd-2FTJCdF9UumR zOaVwkkZREZ7V3nhtD-2F6eNvvmHzJkcy9rntH2r3rQ-2BEe8ENztL9lQbzr8HPX7txjGUs0H8DDSiRE f-2Bgr8jHWb2IHk9-2FhjEPviFPSaXWguspr1iqlKBG21U-2B68Z4A-3D-3D) halten 62 Prozent steigende Lohnnebenkosten für gefährlich, während nur 21 Prozent steigende Lohnnebenkosten für ungefährlich halten. Damit aus der aktuellen Krise kein verfestigtes Arbeitsmarktproblem wird, fordert die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) eine wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik. Das Ziel ist ein Neustart am Arbeitsmarkt, der mit Wachstumsimpulsen neue Jobs schafft und vorhanden Arbeitsplätze sichert. Was jetzt zu tun ist: - Ein weiterer Anstieg der Lohnnebenkosten muss verhindert werden. Das gilt sowohl für die Arbeitslosenversicherung, als auch für die Rentenversicherung. Durch die Wiedereinsetzung des Nachholfaktors in der Rentenversicherung würden die krisenbedingten Belastungen gerechter verteilt und die Beitragszahler nicht länger einseitig belastet. - Die Kapitalausstattung der Unternehmen muss gestärkt werden, zum Beispiel durch eine Ausweitung der Verlustvor- und -rückverrechnung. - Die internationale Wettbewerbsfähigkeit muss verbessert werden. Dazu ist unter anderem ein wettbewerbsfähigeres Steuer- und Abgabensystem nötig. - Unnötige Bürokratie muss abgebaut werden. Gleichzeitig müssen Investitionen durch eine schnellere Verwaltung erleichtert werden. - Die Exportnation Deutschland ist auf fairen und freien Handel angewiesen. Der muss mit europäischen Abkommen ausgebaut und vorangebracht werden. Der Geschäftsführer der INSM, Hubertus Pellengahr , fordert von der Bundesregierung einen Neustart ihrer Arbeitsmarktpolitik: "Jetzt muss alles getan werden, was neue Arbeitsplätze schafft und alles unterlassen werden, was vorhandene...

Mehrheit der Bundesbürger*innen für komplette Öffnung von Schulen und Kitas nach den Sommerferien / Umfrage des SWR Bürgertalks „mal ehrlich … Schule in der...

Mainz (ots) - Eine Mehrheit der Bundesbürger*innen ist dafür, alle Schulen und Kitas nach den Sommerferien zu öffnen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap im Auftrag des SWR Bürgertalks "mal ehrlich ...". In der bundesweiten Befragung sprachen sich 58 Prozent der Bundesbürger*innen für eine komplette Öffnung der Schulen und Kitas in Deutschland nach den Sommerferien aus. Rund ein Drittel der Befragten (34 Prozent) meinten, der Kita- und Schulbetrieb sollte weiterhin nur teilweise erfolgen. Lediglich 3 Prozent der Bürgerinnen und Bürger bevorzugen eine gänzliche Schließung der Schulen und Kindertageseinrichtungen. In den ostdeutschen Bundesländern war der Wunsch nach uneingeschränkter Öffnung der Schulen und Kitas besonders ausgeprägt (68 Prozent). In den westdeutschen Bundesländern lag die Zustimmung in dieser Frage deutlich unter dem ostdeutschen Wert (56 Prozent). Die Umfrage im Auftrag des SWR beruht auf der Befragung von mehr als 1.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern. Die Ergebnisse stellt der SWR in seinem Bürgertalk "mal ehrlich ... Schule in der Krise!" am Mittwoch, 3. Juni, um 22 Uhr im SWR Fernsehen vor. Bürger*innen, die Interesse haben, bei einer der nächsten Sendungen mitzureden, wenden sich bitte per Mail an mal-ehrlich@swr.de oder info@encanto.tv Fotos auf ARD-Foto.de Nach der Ausstrahlung steht die Sendung in www.ardmediathek.de/ard/ Newsletter "SWR vernetzt" http://x.swr.de/s/swrvernetztnewsletter Pressekontakt: Sibylle Schreckenberger, Tel. 06131 929 32755, sibylle.schreckenberger@SWR.de Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/7169/4612363 OTS: SWR - Südwestrundfunk Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

Mehrheit der Bundesbürger*innen für komplette Öffnung von Schulen und Kitas nach den Sommerferien / Umfrage des SWR Bürgertalks „mal ehrlich … Schule in der...

Mainz (ots) - Eine Mehrheit der Bundesbürger*innen ist dafür, alle Schulen und Kitas nach den Sommerferien zu öffnen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap im Auftrag des SWR Bürgertalks "mal ehrlich ...". In der bundesweiten Befragung sprachen sich 58 Prozent der Bundesbürger*innen für eine komplette Öffnung der Schulen und Kitas in Deutschland nach den Sommerferien aus. Rund ein Drittel der Befragten (34 Prozent) meinten, der Kita- und Schulbetrieb sollte weiterhin nur teilweise erfolgen. Lediglich 3 Prozent der Bürgerinnen und Bürger bevorzugen eine gänzliche Schließung der Schulen und Kindertageseinrichtungen. In den ostdeutschen Bundesländern war der Wunsch nach uneingeschränkter Öffnung der Schulen und Kitas besonders ausgeprägt (68 Prozent). In den westdeutschen Bundesländern lag die Zustimmung in dieser Frage deutlich unter dem ostdeutschen Wert (56 Prozent). Die Umfrage im Auftrag des SWR beruht auf der Befragung von mehr als 1.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern. Die Ergebnisse stellt der SWR in seinem Bürgertalk "mal ehrlich ... Schule in der Krise!" am Mittwoch, 3. Juni, um 22 Uhr im SWR Fernsehen vor. Bürger*innen, die Interesse haben, bei einer der nächsten Sendungen mitzureden, wenden sich bitte per Mail an mal-ehrlich@swr.de oder info@encanto.tv Fotos auf ARD-Foto.de Nach der Ausstrahlung steht die Sendung in www.ardmediathek.de/ard/ Newsletter "SWR vernetzt" http://x.swr.de/s/swrvernetztnewsletter Pressekontakt: Sibylle Schreckenberger, Tel. 06131 929 32755, sibylle.schreckenberger@SWR.de Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/7169/4612363 OTS: SWR - Südwestrundfunk Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

Hohe Erwartungen an den Staat / 77 % der Deutschen vertrauen auf Hilfe

Eschborn (ots) - Wie sicher ist die Unterstützung beim Jobverlust? Das aktuelle Randstad Arbeitsbarometer zeigt: Die Mehrheit der Deutschen setzt auch auf staatliche Hilfe. Die Deutschen vertrauen auf ihren Staat und seine Institutionen. Zumindest rechneten bisher 77 % der befragten Arbeitnehmer damit, dass die Bundesagentur für Arbeit und die Regierung Menschen beim Jobverlust finanziell unterstützt oder hilft, einen neuen Job zu finden. Im europäischen Vergleich waren die Arbeitnehmer von nur zwei anderen Ländern zuversichtlicher: Norwegen (82,2 %) und Österreich (84,9 %). Im vom Virus hart-getroffenen Italien sah sich mehr als die Hälfte der Bevölkerung beim Jobverlust hingegen auf sich selbst gestellt (53,6 %). Das zeigen die Befragungsergebnisse des Randstad Arbeitsbarometers (Hj.1/2020), das Arbeitnehmer kurz vor den Lockdown-Maßnahmen befragte. Angst vor Jobverlust Es ist jetzt schon zu beobachten, dass in vielen Ländern die Arbeitslosigkeit steigt und in den nächsten Monaten weiter zunehmen wird. In Deutschland hat sich die Arbeitslosenzahl laut Arbeitsagentur im April um 308.000 auf 2.644.000 gesteigert und gegenüber dem Vorjahr um 415.000 erhöht - ein historisches Plus. Im März und bis zum 26. April 2020 gingen zudem bei den Agenturen für Arbeit 751.000 Anträge auf Kurzarbeit für insgesamt bis zu 10,1 Millionen Personen ein. "Noch vor der Krise hielten nur 10,2 % der Befragten im Arbeitsbarometer die Wahrscheinlichkeit für hoch, ihren Job zu verlieren", sagt Carlotta Köster-Brons, Leiterin des Randstad Hauptstadt Büros. "Es ist davon auszugehen, dass dieser Wert nun steigt." Wirtschaft ankurbeln Um die wirtschaftlichen Einbußen so gering wie möglich zu halten und den Menschen Verlustängste zu nehmen, ist ein schneller und sicherer Neustart der Wirtschaft erforderlich. "Je besser sich Unternehmen jetzt aufstellen und Erwartungen und Ängste...

Kleinunternehmen kämpfen um ihr Lebenswerk Reportage „Corona: Geld weg – und jetzt?“ am Mittwoch, 27. Mai 2020, 21 Uhr im SWR Fernsehen und in...

Stuttgart (ots) - Von Woche zu Woche beschließt die Politik immer weiter reichende Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Doch vielen Kleinunternehmen fällt der Neuanfang schwer, die wirtschaftlichen Verluste der vergangenen Monate sind zu gravierend. Die Reportage begleitet Menschen zwischen Bangen und Hoffen, Aufbruch und neuen Hürden. "Corona: Geld weg - und jetzt? Kleinunternehmer kämpfen um ihr Lebenswerk" am 27. Mai von 21 bis 21:45 Uhr im SWR Fernsehen und in der ARD Mediathek. Bereits ab 20:15 Uhr ist die "betrifft"-Dokumentation "Wirtschaft im Corona-Schock - wie überstehen wir die Krise?" zu sehen. Gestrandet in Gundelfingen - ein Wanderzirkus kämpft ums Überleben Für die alteingesessene Zirkusfamilie Zinnecker ist die Corona-Krise längst zum Überlebenskampf geworden. Sie sitzt in Gundelfingen fest. Ohne großzügige Spenden aus der Bevölkerung hätten sowohl die Tiere als auch die neunköpfige Familie nichts mehr zu Essen. Ein Leben am Existenzminimum. Die staatliche Unterstützung reicht nicht, um die laufenden Kosten zu decken. Gibt es bei den zunehmenden Lockerungen eine realistische Chance für ein Gastspiel? Zirkus Lamberti läuft die Zeit davon. Bis Ende August werden sie voraussichtlich nicht durchhalten können. Drive-in-Show im Autokino - in Worms geht ein Veranstaltungstechniker neue Wege Christian Ruppel hat ein Unternehmen für Veranstaltungstechnik und baut Bühnen für Großveranstaltungen auf. Um seine Existenz und die seiner Mitarbeiter*innen zu sichern, hat er eine Festivalbühne für Autopublikum in Worms eröffnet. Er bietet nicht nur das klassische Autokino an, sondern will auch Bühnenshows von Künstlern*innen ermöglichen. Die Auflagen und Hygienevorschriften sind eine große Herausforderung. Für Veranstalter Ruppel ist noch offen, ob sich seine Idee finanziell rechnen wird. Es geht um die Wurst - Gastronomen im Schwarzwald kämpfen um ihr Lebenswerk...

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