Donnerstag, August 11, 2022
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Tag: Steuern

Garten, Grundstück, Haushalt: Drei Frühjahrstipps zum Steuern sparen

Neustadt a. d. W. (ots) - Endlich Frühling! Viele freuen sich darauf, den Garten wieder flott zu machen, den Rasen zu mähen, die Terrasse zu erneuern oder das eigene Grundstück auf andere Art zu verschönern. Wie Sie dabei auch Steuern sparen können, zeigt Ihnen der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH). 1. Einmalige Gartenarbeiten als Handwerkerleistungen absetzen: Terrasse erneuern, Innenhof pflastern, Grundstück verschönern Viele Hobbygärtner möchten im Frühling ihren Garten neu gestalten, vielleicht eine neue Terrasse anlegen, das Grundstück ebnen oder den Hof neu pflastern. Viel Arbeit, wovon die wenigsten alles selbst machen können. Hier können Profis helfen, wie Gärtner, Pflasterer oder Garten- und Landschaftsbauer. Dabei bleibt eine Frage: Was kann ich von der Steuer absetzen? Die Antwort: Handelt es sich um Aushub- und Erdarbeiten, Pflanzarbeiten, Pflasterarbeiten oder umfangreiche Arbeiten zur Gartengestaltung oder Gartenpflege, kann der Besitzer die Kosten in seiner Steuererklärung als Handwerkerleistung angeben. Ob ein bereits vorhandener Garten dabei neu angelegt oder lediglich umgestaltet wird, spielt keine Rolle. Das entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in seinem Urteil vom 13. Juli 2011 (Aktenzeichen: VI R 61/10). An zwei Bedingungen knüpft der BFH die Gewährung steuerlicher Vorteile für Handwerkerleistungen auf dem Grundstück: - Erstens: Das zum Grundstück gehörende Haus wird vom Besitzer selbst bewohnt und ist kein Neubau. Das gilt auch für Ferienhäuser oder Schrebergartenlauben, die nicht das ganze Jahr über bewohnt sind. Laut Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 9. November 2016 (Aktenzeichen: IV C 8 - S 2296-b/07/10003:008) sind Zweit-, Ferien- oder Wochenendwohnungen sogar ausdrücklich begünstigt. Auch Haushalte, die im europäischen Ausland liegen, fallen unter diese Regelung. - Zweitens: Maximal 6.000 Euro Handwerkerleistungen...

Länder holen Milliarden aus Cum-Ex-Geschäften zurück

Berlin (ots) - Laut Capital-Umfrage bisher 1,4 Mrd. Euro zurückgeflossen // Mindestens eine Milliarde noch offen // Keine Fälle verjährt Banken, Fonds und Privatanleger haben bisher mehr als 1,4 Mrd. Euro an zu Unrecht erstatteten Steuern aus sogenannten Cum-Ex- und Cum-Cum-Aktiendeals an die Finanzbehörden der Länder zurückgezahlt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Wirtschaftsmagazins Capital (Ausgabe 5 / EVT 15. April) unter allen 16 Finanzministerien der Länder von Anfang April. Danach beziffern die Ressorts den bekannten Steuerschaden aus den Geschäften bisher auf knapp 2,4 Mrd. Euro - 989 Mio. Euro davon seien noch offen. Die höchsten Rückforderungen hat - wenig überraschend dank des Bankenstandorts Frankfurt - das Bundesland Hessen mit 1,2 Mrd. Euro, gefolgt von Bayern mit 770 Mio. Euro. Zu den betroffenen Bundesländern zählen außerdem Hamburg und Baden-Württemberg. Das Land NRW, das mit fast 1000 Beschuldigten derzeit die meisten Verfahren betreibt, kann als einziges Bundesland mögliche Rückforderungen noch nicht beziffern. Elf Bundesländer geben an, bei ihnen seien keine Cum-Ex-Deals aufgedeckt worden. Gemessen an den eigenen Schätzungen hat sich der Fiskus damit rund 60 Prozent der Steuerausfälle zurückgeholt. Allein in Hessen sind rund 656 Mio. Euro erstattet worden, Bayern nahm 446 Mio. Euro ein, Hamburg 108 Mio. Euro. In Baden-Württemberg waren es 163,5 Mio. Euro. Verjährt seien bisher noch keine Ansprüche. Zusammen kommen allein diese fünf betroffenen Bundesländer auf 149 Steuerverfahren, allein in NRW wird in 81 Ermittlungsverfahren gegen 995 Beschuldigte ermittelt. Bei Cum-Ex-Geschäften ließen sich Anleger die gezahlte Kapitalertragsteuer auf Aktiendividenden mithilfe ihrer Bank mehrfach erstatten. Dazu verschoben sie um den Dividendenstichtag herum untereinander Aktien mit (lateinisch: "cum") und ohne ("ex") Dividendenanspruch....

Wie es um die Löhne in der Pflege steht: Steuerberatungsgruppe ETL ADVISION veröffentlicht aktuellen Lohnvergleich für die private Pflegebranche in Deutschland

Berlin/Essen (ots) - Deutschlands Pflegekräfte werden durchschnittlich im Westen besser bezahlt als im Osten. Das ist eines der Kernergebnisse des bundesweit größten Lohnvergleichs in der Pflegebranche, der von ETL ADVISION (http://www.etl-advision.de) -Deutschlands größter Steuerberatungsgruppe für das Gesundheitswesen - erstmalig in Form einer repräsentativen Studie als Bundesländervergleich veröffentlicht wird. "Die durchschnittlichen Bruttostundenlöhne in den jeweiligen Bundesländern zeigen bundesweit ein breites Lohnspektrum in der Pflege", erklärt Marc Müller, Vorstand der ETL AG Steuerberatungsgesellschaft. "Unser Lohnvergleich zeigt, dass Pflegefachkräfte in der ambulanten und teilstationären Pflege generell im Westen (inklusive Berlin) deutlich besser bezahlt werden als im Osten", ergänzt Marc Müller. Während in Hamburg mit 14,93 Euro, Berlin mit 14,92 Euro und Bayern mit 14,87 Euro die höchsten Durchschnittsbruttostundenlöhne gezahlt werden, bildet der Freistaat Thüringen mit 12,95 Euro in privat geführten Einrichtungen das Schlusslicht. "Diese erheblichen Unterschiede zwischen der Region Ost und der Region West (inklusive Berlin) zeigen sich auch in Bezug auf Qualifikation und bei den Zulagen für die jeweiligen Pflegefachkräfte", erklärt ETL-Vorstand Marc Müller. In der Region West (inklusive Berlin) liegt der Durchschnittsbruttolohn um rund 10% höher als in den östlichen Bundesländern. Inklusive Zulagen verdient eine Pflegekraft im Westen durchschnittlich 2.872,74 Euro im Monat. In der Region Ost liegt das monatliche Durchschnittsgehalt hingegen nur bei 2.575,20 Euro mit Zulagen. In der Region West (inklusive Berlin) verdienen Pflegekräfte durchschnittlich also 297,54 Euro mehr als in der Region Ost. Diese erheblichen Unterschiede zwischen der Region Ost und der Region West zeigen sich auch in Bezug auf Qualifikation und bei den Zulagen für die jeweiligen Pflegekräfte. So verdient eine Pflegefachkraft mit PDL-Qualifikation in der Region West mit Berlin...

Durchschnittlich 1.000 Euro vom Staat zurück: COMPUTER BILD testet Steuerprogramme

Hamburg (ots) - Über 40 Millionen Steuerpflichtige leben in Deutschland. Die meisten müssen am 31. Juli 2021 die Einkommensteuererklärung für 2020 beim Finanzamt abgeben. Hilfe bei dieser ungeliebten Pflichtübung versprechen Steuerprogramme. COMPUTER BILD hat sechs Kandidaten auf Herz und Nieren getestet. Die Redaktion ließ hierfür von Experten der Megra Steuerberatung & Wirtschaftsprüfung in Troisdorf drei Musterfälle entwickeln - mit typischen Szenarien für Singles, Familien und Rentner. Diese wurden dann mit dem WISO Steuersparbuch und Tax von Buhl, der Steuersparerklärung und Steuereasy von der Akademischen Arbeitsgemeinschaft sowie Taxman und Quicksteuer von Lexware bearbeitet. Wichtig im Corona-Jahr 2020: die Home-Office-Pauschale über 5 Euro täglich, die aber für maximal 120 Tage gilt. Die wurde am besten von WISO Steuersparbuch und Tax abgefragt - als Teil der Fahrtkosten. Abstriche gab es hier bei der Steuersparerklärung der Akademischen Arbeitsgemeinschaft. Dort mussten die Tester zuerst ein Häkchen bei "Arbeitszimmer und andere Räume" setzen, damit die Pauschale überhaupt erschien Unterm Strich konnte nur WISO Steuersparbuch 2021 von Buhl Data mit der Testnote "sehr gut" voll und ganz überzeugen. Tax 2021 vom gleichen Hersteller und landete mit der Testnote 1,5 und der Endnote "gut" auf dem zweiten Platz. Der dritte Platz ging an Taxman 2021 von der Firma Lexware mit einer Note von 1,9. Den vollständigen Steuersoftware-Vergleichstest lesen Sie in der aktuellen COMPUTER BILD-Ausgabe 8/2021, die ab 9. April 2021 im Handel verfügbar ist. Abdruck mit Quellenangabe "COMPUTER BILD" honorarfrei. COMPUTER BILD ist für über 20 Millionen Nutzer pro Monat der wichtigste Anlaufpunkt für Technik-Kaufberatung und nutzwertige Tipps in der digitalen Welt. Seit mehr als 20 Jahren liefert COMPUTER BILD ihren Lesern...

Corona-Krise: Spende leichter absetzen

Neustadt a. d. W. (ots) - Geldspenden, Spendenaktionen, Arbeitszeitspende: Wer letztes Jahr in der Corona-Krise gespendet hat, kann das viel leichter absetzen. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) zeigt, wie was abgesetzt wird. Grundsätzlich gilt: Spenden an eine steuerbegünstigte Organisation sind als Sonderausgaben von der Steuer absetzbar. Speziell für den Zeitraum vom 1. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020, also für die Steuererklärung 2020, hat das Bundesfinanzministerium (BMF) das Spenden aufgrund der Corona-Krise um einiges erleichtert. 1. Die Geldspende: Vereinfachter Zuwendungsnachweis genügt Wer aufgrund der Corona-Pandemie Geld an gemeinnützige Organisationen wie Kirchen, Universitäten, staatliche Museen, gemeinnützige Vereine oder Stiftungen gespendet hat, kann das für die Steuererklärung 2020 mit einem vereinfachten Zuwendungsnachweis belegen - egal, wie viel gespendet wurde. Das heißt: Es reicht für die Steuererklärung ein Kontoauszug, ein Lastschriftbeleg oder ein Ausdruck vom Onlinebanking als Zuwendungsbestätigung. Normalerweise ist das nur bis zu einem Spendenbetrag von 200 Euro möglich, aber in diesem besonderen Fall wurde die Grenze aufgehoben. Die Spende muss allerdings auf Sonderkonten eingezahlt werden, die extra für diesen Zweck eingerichtet wurden. Gut zu wissen: Seit 2018 gilt die sogenannte Belegvorhaltepflicht. Ein Zuwendungsnachweis oder eine Spendenbescheinigung muss demzufolge nicht mehr der Steuererklärung beigefügt werden. Der Spender trägt lediglich die Spendensumme unter den Sonderausgaben ein. Aber: Das Finanzamt kann jederzeit dazu auffordern, die Spendenbescheinigung nachzureichen. Deshalb sollten sämtliche Zuwendungsbestätigungen sorgsam aufbewahrt werden, nämlich mindestens bis zu einem Jahr nach Bekanntgabe des Steuerbescheids. Wer also den Steuerbescheid beispielsweise am 21.06.2021 bekommt, muss die Spendenbescheinigung bis zum 21.06.2022 aufbewahren. 2. Spendenaktionen: Corona-Betroffene leichter unterstützen Vereine wie beispielsweise Sport- oder Musikvereine sind steuerbegünstigte Körperschaften. Deshalb dürfen...

Für Steuer-Compliance in Echtzeit: Avalara akquiriert INPOSIA

BRIGHTON, U.K / München / Karlsruhe (ots) - Avalara (https://www.avalara.com/eu/de/index.html/1), Anbieter von Cloud-basierten Lösungen zur Automatisierung der Steuer-Compliance, gibt die Akquisition von INPOSIA (https://www.inposia.com/) bekannt. INPOSIA ist ein deutsches Software-Unternehmen, das elektronische Rechnungsstellung (E-Invoicing), digitale Steuerberichterstattung sowie System- und Datenintegration bereitstellt, um die digitale Transformation voranzutreiben, so dass Unternehmen ihre Compliance-Anforderungen in Echtzeit erfüllen können. Steuerbehörden weltweit setzen zunehmend auf Echtzeit-Compliance, um finanzielle Transparenz zu erreichen und Betrug zu bekämpfen. Derzeit verlassen sich mehr als 60 Länder auf E-Invoicing-Systeme - oder wollen diese einführen -, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten, so dass Unternehmen Transaktionen mit Regierungen validieren müssen. Die exakten Anforderungen unterscheiden sich zwischen den Ländern und hängen von der Aktualität des Reportings, der Art der einzureichenden Rechnung, den Wertschwellenwerten für das Reporting und der Formatierung ab. Unternehmen nutzen hierfür Technologie, um Prozesse im Zuge der Beschaffungslieferkette zu vereinfachen und die letzten Schritte der Daten- und Steuerberichterstattung an die Steuerbehörden zu automatisieren. INPOSIA hat mehr als 500 Kunden, vor allem multinationale europäische Unternehmen. Die eingebettete Technologie erleichtert den Daten- und Rechnungsaustausch zwischen Geschäftspartnern und Lieferanten. Mit der E-Invoicing-Lösung von INPOSIA können Unternehmen rechtskonforme elektronische Rechnungen senden und empfangen. Die Lösung verfügt über 19 Integrationen in Steuerberichtssysteme auf Länderebene und ist ein zertifizierter Zugangspunkt für den Austausch elektronischer Rechnungen zwischen privaten Unternehmen und Behörden im PEPPOL-Netzwerk (Pan-European Public Procurement OnLine). INPOSIA wird künftig auf den bestehenden E-Invoicing-Funktionen von Avalara in Brasilien und Indien aufbauen, um Kunden weltweit bei der Echtzeit-Compliance zu unterstützen. "Die Kunden von INPOSIA suchen nach einer effizienten Möglichkeit, ihre Compliance-Anforderungen zu verwalten, und unsere Suite ermöglicht es ihnen, mittels automatisierter Tools, die erforderlichen Datenaustauschelemente...

Instandhaltungsrücklage zählt nicht / Kein Einfluss auf die Bemessungsgrundlage der Grunderwerbssteuer

Berlin (ots) - Bei der Instandhaltungsrücklage handelt es sich, wie der Name schon sagt, um eine Rückstellung von Mitteln für die langfristige Erhaltung des Marktwerts von Immobilieneigentum. Wie ist dieser Betrag im Zusammenhang mit einer Veräußerung des Objekts zu bewerten? Das musste nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS die höchste deutsche Gerichtsinstanz entscheiden. (Bundesgerichtshof, Aktenzeichen II R 49/17) Der Fall: Der neue Eigentümer einer Gewerbeimmobilie und der Fiskus stritten darüber, wie die beim Eigentumsübergang übernommene Instandhaltungsrücklage in Höhe von 14.800 Euro zu behandeln sei. Der Eigentümer war der Meinung, die anteilige Rücklage müsse bei der Berechnung der Grunderwerbsteuer vom Kaufpreis abgezogen werden. Das Finanzamt und im Anschluss auch das Finanzgericht sahen das nicht so. Das Urteil: Der Bundesgerichtshof stellte fest, das Finanzgericht habe eine Entscheidung getroffen, die nicht zu beanstanden sei. Die Mitgliedschaft in der Eigentümergemeinschaft könne nicht Gegenstand einer gesonderten Veräußerung sein, sie sei "untrennbarer Bestandteil" des Rechtsgeschäfts. Ein Abzug der Instandhaltungsrückstellung bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage sei "zu Recht abgelehnt" worden. Pressekontakt: Dr. Ivonn Kappel Referat Presse Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen Tel.: 030 20225-5398 Fax : 030 20225-5395 E-Mail: ivonn.kappel@dsgv.de Original-Content von: Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen (LBS), übermittelt durch news aktuell

Stichtag 31. Juli: Wer die Steuererklärung zu spät abgibt, muss zahlen

Neustadt a. d. W. (ots) - Stichtag für die Abgabe der Steuererklärung ist seit 2019 der 31. Juli. Spätestens dann muss die Einkommensteuererklärung beim Finanzamt sein. Sonst drohen Verspätungszuschlag, Zwangsgeld oder gar die Steuerschätzung. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) mit den Details. Grundsätzlich gilt: Durch eine Gesetzesänderung ist es seit 2019 deutlich schwieriger, eine Fristverlängerung zu beantragen. Die Finanzbeamten verlängern die Abgabefrist für die Steuererklärung nur noch in Ausnahmefällen, nämlich wenn der Steuerpflichtige ohne eigenes Verschulden die Abgabe versäumt. Ist das der Fall, muss das Finanzamt unbedingt schriftlich um eine Fristverlängerung gebeten werden. Stimmt das Finanzamt einer Fristverlängerung zu, erhält der Steuerpflichtige einen neuen Termin zur Abgabe der Steuererklärung - der unbedingt eingehalten werden sollte. Der Verspätungszuschlag Wer zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet ist und die Erklärung nicht innerhalb von 14 Monaten nach Ablauf des Besteuerungsjahres abgibt, für den wird ein Verspätungszuschlag festgesetzt. Während die Finanzbeamten früher selbst festlegen konnten, wie hoch der Verspätungszuschlag ausfällt, ist er seit 2019 gesetzlich festgelegt und beträgt 0,25 Prozent der festgesetzten Steuer, mindestens aber 25 Euro pro verspätetem Monat. Maximal werden 25.000 Euro Verspätungszuschlag fällig. Wer mit einer Steuerrückerstattung rechnen darf, kann auf Nachsicht der Finanzbeamten hoffen. Denn dann kann das Finanzamt einen Zuschlag festsetzen, muss es aber nicht. Das Zwangsgeld Neben dem Verspätungszuschlag gibt es noch ein weiteres Mittel, worauf das Finanzamt bei einer verspäteten Abgabe zurückgreifen kann: das Zwangsgeld. In der Regel erhält der Abgabepflichtige zuerst eine Zwangsgeldandrohung per Post mit einer letzten Frist zur Abgabe der Steuererklärung. Wird die Steuererklärung innerhalb dieser Frist abgegeben, wird das Zwangsgeld nicht festgesetzt. Wer allerdings auch diese Frist verstreichen lässt, wird das Zwangsgeld...

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