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Tag: Tierhaltung

Die Cavallo Online Academy powered by bitopEQUI® geht ab dem 5. Mai 2021 mit fünf Thementagen an den Start

Stuttgart (ots) - Die beliebte CAVALLO ACADEMY findet in diesem Jahr digital statt. Vom 5. bis 9. Mai 2021 bekommen Reiterinnen und Reiter exklusives Expertenwissen zu ausgewählten Themen bequem auf den eigenen Bildschirm. Jeder der fünf Tage der CAVALLO ONLINE ACADEMY powered by bitopEQUI® ist einem anderen Thema gewidmet. Im Zentrum steht dabei jeweils eine hochkarätig besetzte Gesprächsrunde aus vier bis fünf Expertinnen und Experten, die von der CAVALLO-Redaktion moderiert wird. Die Diskussion wird ergänzt durch eine Fülle von Informationen zum Tagesthema in Form von Videos, Artikeln zum Download, Podcasts und Interviews. Abgerundet wird das vielfältige Angebot durch spezielle Rabattaktionen für die Produkte von Partnerfirmen. Folgende Themen hat die Redaktion für diese erste Digitalausgabe der CAVALLO ACADEMY ausgewählt: Es beginnt am 5. Mai mit "Artgerechte Pferdehaltung powered by SCHAUER", Tag 2 (6. Mai) beschäftigt sich unter dem Motto "Mit dem Pferd auf Achse powered by Böckmann" mit den vielen Fragen und Problemen, die beim Transport mit dem Pferdeanhänger auftreten können. Der dritte Thementag (7. Mai) ist der "Weidesicherheit für Pferde powered by AKO Weidezaun" gewidmet. Was Besitzer über Pferdesenioren wissen müssen, steht am 8. Mai mit dem Thema "Ältere Pferde powered by Josera" im Fokus. Den Abschluss der fünf Thementage bilden schließlich am 9. Mai Informationen und Diskussionen über "Pferdegerechtes Reiten powered by PFERD & REITER". Einen ausführlichen Einblick in das Programm jedes Thementages ist über die Internetseite www.cavallo-academy.de abrufbar, und dort können auch die Tickets erworben werden - bis Ende April noch mit Frühbucherrabatt von 5,90 Euro pro Tag statt regulär 7,90 Euro. Jeder Tag kann einzeln gebucht werden oder alle Tage als...

Ausschuss der Regionen unterstützt die Europäische Bürgerinitiative zum Verbot von Käfighaltung

Brüssel (ots) - Der Berichterstatter des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR) zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und zur Agrarökologie, Guillaume Cros (https://cor.europa.eu/de/members/Pages/memberprofile.aspx?MemberId=2032174), hat an einer öffentlichen Anhörung im Europäischen Parlament zur Europäischen Bürgerinitiative "End the Cage Age" teilgenommen. Er hat dabei den Anlass genutzt, um den Standpunkt des AdR zu bekräftigen, der sich sich bereits in seiner 2018 verabschiedeten Stellungnahme zur Reform der Geimeinsamen Agrarpolitik (https://cor.europa.eu/de/our-work/Pages/OpinionTimeline.aspx?opId=CDR-3637-2018) gegen die Käfighaltung von Vögeln und anderen Tieren ausgesprochen. Eine Gruppe von Tierschutzorganisationen stellte am Donnerstag, den 15. April, die Initiative End the Cage Age (https://www.endthecageage.eu/#ourCampaign) im Europäischen Parlament vor. Im Jahr 2019 erreichte die Bürgerinitiative die erforderliche Mindestschwelle von einer Million Unterschriften, ab der sie dem Europäischen Parlament vorgelegt werden kann. Die Europäische Kommission ist dann verpflichtet, über einschlägige Maßnahmen zu beraten. Guillaume Cros (https://cor.europa.eu/de/members/Pages/memberprofile.aspx?MemberId=2032174) (FR/Grüne), Vizepräsident der Region Okzitanien und Berichterstatter für die AdR-Stellungnahme zur Reform der GAP und zur Agrarökologie (https://cor.europa.eu/DE/our-work/Pages/OpinionTimeline.aspx?opId=CDR-3137-2020) (im März 2021 vom AdR verabschiedet) betonte, dass sich der Europäische Ausschuss der Regionen dafür einsetzt, die Käfighaltung europaweit zu beenden: "Wir können die negativen externen Effekte der industriellen Tierproduktion auf Umwelt, Klima und Gesundheit nicht länger ignorieren. Es gibt Alternativen, und die neue GAP muss sie fördern". In seinem Redebeitrag bei der Anhörung im Europäischen Parlament bekräftigte Guillaume Cros seine Unterstützung für die Bürgerinitiative: "Das Verbot der Käfighaltung wird dazu beitragen, die Konzentration der Tierproduktion in bestimmten Regionen zu verringern und eine extensive und artgerechte Haltung in anderen Regionen zu erhalten und zu entwickeln." Ferner sprach er sich dafür aus, die Kennzeichnung der Haltungsform "klar und verpflichtend zu machen. Sie soll den...

Sky du Mont unterstützt PETAs Kampagne gegen Meereszoos und appelliert mit Video an TUI-Chef Joussen: „Bitte streichen Sie Delfinarien weltweit aus dem Programm!“

Stuttgart (ots) - Persönliche Botschaft von engagiertem Tierfreund: Sky du Mont richtet sich jetzt mit einem Selfie-Video an den Vorstandsvorsitzenden der TUI Group, Friedrich Joussen. In dem Video (https://www.peta.de/prominente/sky-du-mont-tui/) fordert der charismatische Schauspieler, Autor und Sprecher den Ausstieg von TUI aus sämtlichen Ticketverkäufen für Meereszoos weltweit. Damit unterstützt Sky du Mont die internationale Kampagne von PETA für eine Schließung aller Delfinarien und Aquarien. Aktueller Anlass der Videobotschaft ist die nächste Aktionärsversammlung der TUI Group am 25. März. Sky du Mont hat außerdem eine offizielle Frage eingereicht, die PETA als Aktionärin für diese Veranstaltung vorgelegt hat: "Es ist richtig und wichtig, dass TUI das Elefantenreiten aus dem Programm gestrichen hat! Jetzt ist es auch an der Zeit, Meeresparks wie SeaWorld aus dem Ausflugsangebot zu nehmen. Wird TUI Delfinarien weltweit noch dieses Jahr aus dem Reiseangebot streichen?" Der Hamburger Sky du Mont setzt sich seit vielen Jahren für PETA ein. So unterstützte er bereits mit einem Motiv die Kampagne "Make up your mind!" gegen Tierversuche, nahm als Redner und Gast an PETA-Veranstaltungen teil, setzt sich mit einem Radiospot gegen Pelze ein oder thematisiert gemeinsam mit PETA die Folgen von Speziesismus (https://www.peta.de/kampagnen/speziesismus/). In seiner Videobotschaft bittet Sky du Mont darum, das Leid der Meeressäuger zu beenden: "Anstatt im endlosen Ozean mit ihrer Familie täglich viele Kilometer zu schwimmen, sind Orcas oder Delfine von Betonmauern umgeben. Das ist so, als müssten wir Menschen in einer Badewanne leben. Ich setze mich deshalb dafür ein, dass gefangene Schwertwale und Delfine in Schutzgebiete im Meer überführt werden. Dort können sie selbstbestimmt leben, anstatt auf Kommando Tricks aufzuführen, um dann eine...

2 Jahre EuGH-Urteil zu den neuen Züchtungstechniken: 23 Verbände fordern rasche Aktualisierung des EU-Gentechnikrechts

Berlin (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung Europa will Nachhaltigkeitsweltmeister werden - ohne Innovationen geht es nicht! Anpassung der Rechtsgrundlage für Anwendung neuer Züchtungstechniken dringend geboten Mit dem European Green Deal und der Farm-to-Fork-Strategie hat die EU-Kommission ihre Vision von einer nachhaltigeren Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion formuliert. Dem wirkt das am 25. Juli 2018 gefasste Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zu den neuen Züchtungstechniken (NZT) nach wie vor entgegen. Demnach sind alle Pflanzen, die mithilfe der NZT erzeugt werden, als gentechnisch veränderte Organismen (GVO) nach EU-Gentechnikrecht zu behandeln. Auch zwei Jahre nach dem Urteil führt diese wissenschaftlich nicht begründete Einstufung der NZT weiterhin zu praktischen Problemen für Wissenschaft und Wirtschaft in Deutschland und in Europa. Die Anwendung dieser Innovationen in der europäischen Landwirtschaft und im Gartenbau ist damit de facto unmöglich. "Durch Nutzung innovativer Züchtungstechnologien hätte Europa dagegen die Chance, Maßstäbe für Nachhaltigkeit zu setzen. So könnte unsere Landwirtschaft effektiver klimatische Ertragsrisiken mindern, Ressourcen schonen sowie die Biodiversität fördern", betont Thorsten Tiedemann als Grain-Club-Vorsitzender im Namen aller unterzeichnenden Verbände. Gleichzeitig würde damit die Grundlage für eine ausreichende und nachhaltige Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln aus Europa gestärkt. Die Verbände der Agrar-, Gartenbau- und Ernährungswirtschaft appellieren daher an die deutsche Bundesregierung, sich über die EU-Ratspräsidentschaft hinaus dafür einzusetzen, dass das EU-Gentechnikrecht an den Stand der Wissenschaft angepasst wird. Pflanzen, die sich nicht von klassisch gezüchteten unterscheiden, sollten nicht als GVO reguliert werden. Die NZT haben ein großes Potenzial, Ernteausfälle infolge des Klimawandels zu minimieren, indem sie Nutzpflanzen schneller widerstandsfähig gegen Wetterextreme und Schädlinge machen. Auch der Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln kann dadurch optimiert werden. So können die Ansprüche der Verbraucher und der...

Aufgedeckt: Tönnies-Zulieferer quält Schweine – Strafanzeige erstattet – Pressetermin: Morgen um 11 Uhr vor Tönnies-Schlachthof – Tierrechtler*innen zeigen Video auf großer Leinwand und demonstrieren

Rheda-Wiedenbrück (ots) - Nach dem Corona-Ausbruch und der Schließung von Deutschlands größtem Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück, schaut die ganze Republik auf Tönnies. Zurecht werden die Werkverträge, Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter*innen scharf kritisiert. Neben den Menschen werden durch Tönnies aber auch millionenfach Tiere ausgebeutet und gequält. Alleine im Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück hat Tönnies in der Vergangenheit bis zu 30.000 Schweine pro Tag geschlachtet. Weit über 100 Tiertransporter fuhren täglich in den Schlachthof. Seit letzter Woche hat der Schlachthof wieder geöffnet, derzeit werden dort bis zu 10.000 Schweine täglich getötet. Dem Deutschen Tierschutzbüro ist nun Bildmaterial aus einer Schweinemast in Rheda-Wiedenbrück zugespielt worden. Laut einem Medienbericht und telefonischer Auskunft des Betreibers, werden die Schweine bei Tönnies geschlachtet. Die Zustände in der angezeigten Mastanlage, in der ca. 1.000 Schweine gehalten werden, sind grausam. So leiden viele der Schweine an Verletzungen, die ganz offensichtlich nicht behandelt werden. "Unzählige Schwänze und Ohren sind blutig gebissen, hier müsste der Mäster einschreiten, das tut er aber scheinbar nicht" kritisiert Denise Weber, Pressesprecherin vom Deutschen Tierschutzbüro. In einer Szene sieht man ein hervorstehendes, blutiges und stark geschwollenes Auge, das Schwein ist vermutlich auf diesem Auge blind. In einer anderen Szene sieht man einen unbehandelten, Tennisball großen Abszess an einem Ohr. "Solche gravierenden Verletzungen und Entzündungen passieren nicht über Nacht, hier scheint der Mäster seiner Fürsorge und Verantwortung nicht nachgekommen zu sein" so Weber. Das zeigt sich auch an den hygienischen Zuständen, in einigen Bereichen der Mastanlage drückt die Gülle durch die Spaltenböden nach oben. Zu einem vernichtenden Ergebnis kommt auch Univ.-Prof (i.R.) Dr. Siegfried Ueberschär in einem Kurz-Gutachten. Er sieht dringend Handlungsbedarf und...

Klares „Nein“ zum Kükentöten: Kaufland stellt Sortimente um

Neckarsulm (ots) - In der Legehennenzucht werden jährlich 45 Millionen männliche Küken getötet, da sie keine Eier legen und für die Mast zu wenig Fleisch ansetzen. Kaufland verzichtet nun im gesamten Bio- und Freiland-Eier-Eigenmarken-Sortiment auf das Töten der männlichen Küken. Bis Ende 2021 sollen die Sortimente vollständig umgestellt sein. "Wir lassen hier alle am Markt gängigen Methoden zur Vermeidung des Kükentötens zu. Bei der Geschlechterfrüherkennung im Ei ist es uns aus ethischen Gründen ein besonderes Anliegen, die männlichen Eier in einem sehr frühen Bebrütungsstadium auszusortieren", sagt Stefan Rauschen, Geschäftsführer Einkauf Frische bei Kaufland. "Deshalb ist die Früherkennung bei uns nur zwischen dem 4. und 10. Tag zugelassen", so Rauschen weiter. Fairness für Tier und Erzeuger Das Tierwohl von Nutztieren stetig zu verbessern, ist Kaufland ein bedeutendes Anliegen. Bereits seit mehreren Jahren bietet das Unternehmen in vielfältigen Bereichen tierischer Produkte alternative und nachhaltige Lösungen zu gängigen Haltungsbedingungen an. Als Alternative zum Kükentöten werden bspw. bereits seit 2016 Eier aus Bruderhahn-Konzepten angeboten. Mittlerweile sind diese in 500 Kaufland-Filialen in Deutschland erhältlich. Gemeinsam mit ausgewählten deutschen Familienbetrieben hat Kaufland zudem im vergangenen Jahr das Projekt "Farm-Ei" ins Leben gerufen. Hier haben die Hühner 20 Prozent mehr Platz als Freilandhühner, mehr Beschäftigungsmaterial und bekommen spezielle, mit Kräutern zugesetzte Futtermischungen. Für jedes Ei erhält der Erzeuger einen Zuschlag von 1 Cent und für die Teilnahme am Programm eine monatliche Prämie von 500 Euro. Die Eier sind bundesweit in allen Filialen erhältlich. Seit Anfang diesen Jahres bietet Kaufland außerdem bundesweit in allen Filialen Hähnchen und Hähnchenprodukte an, die den besonderen Anforderungen der Haltungsform Stufe 3 entsprechen und zusätzlich aus Freilandhaltung stammen. Damit ist Kaufland der erste...

OTTO DÖRNER: Innovative Wege zum Schutz der Artenvielfalt / Wiederherstellung natürlicher Zustände / Erhalt des Harzer Höhenviehs, Lebensraum für Pflanzen- und Tierarten

Hamburg, Hittfeld (ots) - Pünktlich zum Start der Beweidungssaison 2020 stehen am Ortsrand von Eddelsen Kühe auf der Weide. Doch was ist das Besondere daran? Es handelt sich in diesem Fall um eine eher ungewöhnliche Weidefläche und auch um alles andere als gewöhnliche Kühe. Die Nutztier-Arche Hiddelhof und der Kieswerk- und Deponiebetreiber OTTO DÖRNER Kies und Deponien GmbH & Co. KG möchten mit einem gemeinsamen Projekt ihren Beitrag zum Erhalt einer großen Artenvielfalt weiter ausbauen. Die Nutztier-Arche Hiddelhof hat sich zum Ziel gesetzt, gefährdete einheimische Nutztierrassen in artgerechter Haltung vor dem Aussterben zu bewahren. Gleichzeitig bieten die alten, wieder hergerichteten Kiesgruben von OTTO DÖRNER Kies und Deponien GmbH & Co. KG einen wertvollen Lebensraum für zahlreiche seltene Pflanzen- und Tierarten. "Um die Ausbreitung invasiver gebietsfremder Pflanzenarten auf den naturnah wieder hergestellten Flächen des Kieswerks zu unterbinden, bot sich die Beweidung mit Rindern als eine besonders naturverträgliche Lösung an. Die Kooperation mit der Nutztier-Arche Hiddelhof kombiniert dabei den Erhalt einer historischen Nutztierrasse mit den Zielen des heimischen Natur- und Artenschutzes. Eine ideale Verbindung", erklärten Dr. Tilmann Quensell Geschäftsführer der OTTO DÖRNER Kies und Deponien GmbH & Co. KG und Marco Stöver, Ratsmitglied der Gemeinde Rosengarten. Mit der besonders artgerechten Freilandhaltung einer der ältesten deutschen Nutztierrassen kann nun von einer aufwendigen mechanischen Flächenpflege auf eine naturnahe Beweidung umgestellt werden. Durch Tritt und Verbiss soll das Harzer Höhenvieh zukünftig die Ausbreitung von Pflanzenarten wie Kanadischer Goldrute und Japanischem Knöterich auf den Flächen unterbinden. Das Projekt wird von der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Harburg intensiv begleitet und als interessante und nachhaltige Variante zur mechanischen Pflege von Lebensräumen sowie zur Förderung der Artenvielfalt eingestuft. "So...

Aufgedeckt: Milchkühe getreten und geprügelt für Deutschlands größte Molkerei DMK – versteckte Kameras dokumentieren Tierquälerei – Staatsanwaltschaft ermittelt

Flensburg (ots) - Dem Deutschen Tierschutzbüro e.V. ist Bildmaterial aus einem Milchbetrieb in Wees bei Flensburg (Schleswig-Holstein) zugespielt worden. Die Aufnahmen zeigen, wie brutal mit Milchkühen im sogenannten Melkstand umgegangen wird. Die Bilder zeigen zudem auch, wie Tiere mehrfach mit Faustschlägen oder mit einem Besenstiel misshandelt werden. Vor allem dann, wenn die Tiere nicht schnell genug in den oder aus dem Melkstand gehen. Viele der Tiere sind zudem abgemagert oder humpeln stark, einige weisen Verletzungen auf.Laut einem Insider, der den Betrieb sehr gut kennt, werden diese Kühe dennoch weiter gemolken, weil die Schlachtung nicht ausreichend Geld bringen würde und eine Behandlung durch Tierärzt*innen zu teuer wäre. Auch der Umgang außerhalb des Melkstands ist sehr gewaltvoll und gnadenlos, so zeigen die Aufnahmen, dass mindestens einer Kuh ins Gesicht getreten worden ist, während das Tier fixiert war. "Mehrere Mitarbeiter*innen gehen extrem grausam mit den Kühen um, der brutale Umgang ist jedoch offenbar völlig normal in dem angezeigten Betrieb und gehört zur Tagesordnung" kritisiert Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender vom Deutschen Tierschutzbüro e.V. Vor allem der Sohn des Betreibers ist immer wieder auf den versteckten Aufnahmen zu sehen. Dabei handelt es sich um einen kleinen und regionalen Betrieb mit nur wenigen hundert Tieren, quasi ein Familienbetrieb. "Genau solche Betriebe werden immer als Vorzeigebetriebe genannt, die man fördern müsste, eben keine klassische Massentierhaltung, sondern die sogenannten Bauern um die Ecke" so Peifer. Der Betreiber selbst ist CDU-Mitglied und in der Regionalpolitik sehr aktiv. Die Milch wird laut dem Insider und nach telefonischer Auskunft der Frau des Betreibers an die Firma "Deutsches Milchkontor" (DMK) in Nordhackstedt (Schleswig-Holstein) geliefert. DMK ist der größte Milcherzeuger...

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